Calladûn
"Dort, wo Albernier gegen die Nachbarn aus den Flusslanden stritten und in einem Hinterhalt lockten, dort wo das Blut der Nachbarn, der Brüder und Schwestern, vergossen wurde, dort saß ich am Ort des Geschehens und schrieb dieses Lied, auf dass wir uns alle fortan als Brüder und Schwestern sehen. Denn wenn das Mittelreich nicht geeint ist, werden wir aus dem Inneren irgendwann zerbrechen ..." Federkiel
(Die Begleitung besteht aus lediglich zwei Akkorden C & Fmaj7. Der Refrain beginnt mit Fmaj7 und wechselt dann auf C.)
1) Der Nebel am Morgen streicht sacht übers Land
Lieblose das Gras und das Moor
So friedlich und ruhig wie ein einendes Band
Für die Seelen, die heut Nacht verloren
2) Bleiche Gesichter und Augen so leer
Mit Tau hat der Morgen geweint
Heut Nacht trug Golgari sie über das Meer
Trotz Krieg durch Boron vereint
Refrain
In Calladûn weht ein Wind übers Land
Er singt von Trauer und Not
Denn hier kämpften Brüder und Schwestern heut Nacht
Doch nun sind sie alle tot
3) Manch Heideblume blüht heut an der Stätt
In Flieder, Rot, Blau und auch Grün
Mit Blute gegossen wuchs ein Totenbett
Hier in Calladûn
4) Wenn Brüder und Schwestern im Streit sich entzweien
Aus falscher Treue geboren
Am Ende vereint sollten wir alle sein
Ungeeint heißt auch schon verloren
5) Und wer sagt den Müttern und Vätern daheim,
Dass keines Ihrer Kinder heimkehrt?
Sie starben durch brüderlich Hände allein
Ein Leben in Freundschaft verwehrt
6) Oh Heimat Albernia sei dir bewusst
Sei mit Nachbarn und Brüdern geeint
Denn unweit der Küste fließt der Große Fluß
Und am Siebenwindmeer kehrt er heim
(M.+T.: Markus Engelfried / Orchesterinstrumentierung & Violine: Meike Katrin Stein)