Tagelied
"Nach Aldifreid von Trallop, ein Minnelied wie es im Lehrbuch steht. Das Tagelied erzählt vom geheimen Beisammensein zweier Liebender und ihrem Abschied bei Tagesanbruch. Vielleicht schaffe ich es ja ein wenig der Wehmut des Abschieds in meine Noten und Zeilen zu weben ..." Federkiel
e-Moll
1) Ein kleiner tropfen rinnt ganz leis
Cmaj7
Von deiner Wange in dein Haar
e-Moll
Unsicher ob es süßer Schweiß oder eine Träne war
Nur einen Spalt weit öffnet sich
Cmaj7
Dein süßer Mund uns es entflieht
Ein leises Flüstern nur für mich
a-Moll/h-Moll/Cmaj7/h-Moll
Ein Hauch so zart wie dieses Lied
Refrain
e-Moll Cadd9
Wohin bist du verschwunden?
G h-Moll
Verblasst im Morgenlicht
e-Moll a-Moll G G/fis
Die ganze Nacht war nur ein Augenblick
e-Moll Cadd9
Wohin die Zeit entschwunden?
G h-Moll
Der Morgen weiß es nicht
e-Moll a-Moll G G/fis
Aus dieser Nacht finden wir nie zurück
2) Spür noch die Hand auf meiner Stirn
Und auch mein Herz wärmte sie lang
Ein Stück davon verging mit ihr - als du im Morgenlicht verschwandst
Denn das was war durfte nie sein
Zu hoch der Preis der darauf stand
Verflucht sei jener Sonnenschein
In dem mein Herz an jenem Morgen verschwandt
Variation (Akkorde wie Strophe)
Nimm meine Hand und folge mir
Bleib mit mir in jener Nacht
Ist die Zeit auch längst entflohen
Und der Morgen schon erwacht
Das Morgenlicht erweckt den Tag
Läutet unser Ende ein ...
... gottverdammt sein dieser Schein!
(M.+T.: Markus Engelfried)